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 Tour de France 2007
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Seite: von 23

jkl
Senior Member


Deutschland
3516 Beiträge

Erstellt am: 06.07.2007 :  20:28:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die Tour de France 2007 beginnt sehr bald - ob sie zu Ende gefahren wird???
Diesmal ohne Doping? - ich glaube es nicht, werde mir trotzdem die Bergetappen nebenher im Fernsehen anschauen.

Gruß Jürgen

What have you done today to make you feel proud?

Funck
Senior Member

Deutschland
1737 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  09:12:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Jürgen,

ja, die sportlose Fernsehzeit ist vorbei, gerade in den Bergen bin ich gern dabei(wahrscheinlich vor allem deshalb, da ich da selbst nie hochkommen würde und bergab mächtig Schiß hätte). Ich hoffe ja immer noch auf dopefreesports, so richtig glauben mag ich daran aber nicht mehr. Schauen wir mal, ob und wann wer überführt wird.

Vielleicht, ich habe den Plan noch nicht ganz intus, gibt's ja auch mal wieder einige Blicke auf Weinberge, schönes Wetter, Urlaubserinnerungen ...

Grüße

Wolfgang
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jkl
Senior Member

Deutschland
3516 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  10:38:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Wolfgang,

irgendwie ist die Tour de France schon ein Fernsehhighlight des Jahres. Früher habe ich mir sehr viel Sport in der Glotze reingezogen - die Frankreichrundfahrt ist eines der sehr wenigen Übrigbleibsel. Speziell die Übertragungen in ARD und ZDF, mit den Einblendungen von Bildern der jeweiligen Regionen, durch die der Tourtross zieht, gefallen auch mir sehr gut.

Gruß Jürgen

What have you done today to make you feel proud?
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Weinreporter
Administrator

Deutschland
7008 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  10:56:37 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Weinreporter's Homepage  Antwort mit Zitat
Also bevor ich mir dieses zweitklassige Starterfeld frustrierter Anti-Doping-Strampler (wer´s glaubt wird selig) beim Prolog der Tour antue, warte ich heute doch lieber ein paar Stunden auf Klitschko vs. Brewster. Da geht es dann richtig zur Sache.
Gruss Mario Scheuermann
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steven0815
Active Member

Deutschland
49 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  12:20:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wobei eine Dopingdiskusion beim Boxen wahrscheinlich auch nicht
ohne wäre.

Ich werde die Tour dieses Jahr nicht gucken, habe das all die Jahre gemacht (zwar hab ich immer geahnt, dass das nicht so ganz sauber sein kann). Aber die Leute die dieses Jahr mitfahren, ohne schlechtes Gewissen oder einen Ansatz von Selbstkritik (z.B. Klöden, Valverde), dass muss ich mir nicht geben, da warte ich mit Sport im TV lieber bis zur Bundesliga.
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Weinreporter
Administrator

Deutschland
7008 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  12:42:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Weinreporter's Homepage  Antwort mit Zitat
Ich bin der festen Überzeugung, dass all diese von u n s geforderten, geliebten, bewunderten und beklatschten Höchstleistungen ohne Doping nicht möglich sind. Fragt sich nur, wo man die Grenze zieht zwischen intensiver medizinischer Betreuung und Doping.

Egal ob Tour de France, Olympia oder Weltmeisterschaften in populären Sportarten - da ist meiner Meinung nach immer und überall Doping auch mit im Spiel. Alle Beteiligten wissen das - Sportler - Funktionäre, Sponsoren, Medien. Aber statt konsequent zu sein schiesst man sich alle Jahre wieder auf die Tour de France ein. Warum wohl?

Was heisst in diesem Zusammenhang konsequent? Ganz einfach: entweder medizinisch kontrolliertes Doping erlauben oder zum Amateurstatus zurück und zwar für alle! Aber das will im Ernst niemand; denn mit gedopten Sportlern lässt sich mehr Geld verdienen. Wer verdient das Geld? Ok einen Teil bekommen die Sportler. das ist aber meist das kleinste Stück vom Kuchen. Die Hauptverdiener sind die Sponsoren und die Medien - allen voran die TV-Sender. Die sind es doch in aller erster Linie die Gladiatoren brauchen um Einschaltquoten zu erreichen.

Insofern finde ich es natürlich lustig und gerecht, dass ARD und ZDF, die die in Sachen Doping die Klappe so weit aufgerissen haben, jetzt das Rennen der lahmen Enten übertragen müssen. Was ich mir wünsche und erwarte bei dieser Tour sind prallvolle Besenwagen, Pseudofavoriten, die am Berg scheitern, Ausreisser denen die Beine versagen .... Und dazu dann die fassungslosen Stammel-Kommentare der Vielschwätzer, die die Stunden der Langeweile mit Touristik-Werbung überbrücken müssen. Dös wär a Gaudi!
Gruss Mario Scheuermann
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freak
Senior Member

Deutschland
3296 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2007 :  13:16:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Weinreporter

Und dann die fassungslosen Kommentare der Vielschwätzer, die die Stunden der Langeweile überbrücken müssen. Dös wär a Gaudi!
Gruss Mario Scheuermann




Böse sehr böse aber leider wahr. Heuchelei ohne Ende. Bauernschwank wo einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Da kann man man beim Verband anfangen und bei Saubermann Bölts aufhören. Ulle hat wirklich niemand betrogen......... alle betrügen.

best
freak

Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages sind frei erfunden. Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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medoc
Advanced Member

Deutschland
476 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2007 :  13:41:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der Weinreporter hat recht,
aber ich denke die Tour ist immer spannend, ob mit unserem ewigen Talent oder ohne, es gibt so viel andere gute Fahrer mit sehr guter "medizinischer Betreunung".
Ich schaue mir meist gegen 22.00 Uhr die Zusammenfassung auf Eurosport an, die Werbeunterbrechungen sind kurz und das Gesülze erträglich.
Gruss Olli
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Weinreporter
Administrator

Deutschland
7008 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2007 :  14:46:17 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Weinreporter's Homepage  Antwort mit Zitat
Das ist sicher das Beste, was man tun kann. Die Quasselstrippen von Eurosport sind zwar auch schwer zu ertragen, aber die Kommentare der ARD- und ZDF-Kommentatoren und Reporter sind dagegen absolut unerträglich: verlogen, scheinheilig, denunzierend und inquisitorisch. Wenn man das hört und dann auch sich vom ZDF-Chefredakteur sagen lassen muss, dass dies vorbildlicher Journalismus sei, dann kommen mir doch ernsthafte Zweifel an meinen Beruf. Dieser öffentlich-rechtlich Mischpoke jedenfalls ist in meinen Augen eine viel grössere Schande für den Sport und den Beruf des Journalismus als die Dopingsünder und ihre Helfer.
Gruss Mario Scheuermann
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AS Maurer
Senior Member

Deutschland
1145 Beiträge

Erstellt  am: 09.07.2007 :  14:02:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche AS Maurer's Homepage  Antwort mit Zitat
Endlich mal wieder ein echter Scheuermann:
Zitat:
Dieser öffentlich-rechtlich Mischpoke jedenfalls ist in meinen Augen eine viel grössere Schande für den Sport und den Beruf des Journalismus als die Dopingsünder und ihre Helfer.



Abgewogen, sich selbst zurücknehmender Kommentar, nicht pauschalisierend. Großartig!

mit vinophilem Gruß

Armin Maurer
www.gutsweine.com
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Weinreporter
Administrator

Deutschland
7008 Beiträge

Erstellt  am: 09.07.2007 :  14:16:37 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Weinreporter's Homepage  Antwort mit Zitat
War mir klar, dass das Ihnen nicht gefällt. Von all dem, was Sie gerne hätten, ganz bewusst nichts! Sondern den Finger in die Wunde der Öffentlich-rechtlichen Kollegen und ihrem verbalen Rumgeeiere legend, ihren gedanken- und hemmungslosen Vorverurteilungen, ihrer ungerechtfertigten Häme etc. etc. Und damit dem Anlass völlig angemessen. Ich kann Andreas Klöden sehr gut verstehen, dass er mit dieser Art von Journalisten nicht mehr reden will. Ich würde das an seiner Stelle auch nicht mehr tun. Die beiden Sender gehören seit Jahren zu den grossen Profiteuern der Tour de France. Auch in diesem Jahr wollen sie nicht auf den potenziellen Publikumsrenner verzichten, spielen sich aber gleichzeitig als Grossinquisitoren auf. Wenn das nicht Scheinheiligkeit vom Allerfeinsten ist, dann weiss ich garnichts mehr.
Gruss Mario Scheuermann

P.S. Eurosport zeigt, dass es auch anders geht. Dort wird das Thema Doping nicht ausgeklammert, aber die Kommentatoren leiten nicht jeden zweiten Satz mit einem larmoyanten oder gehässigen ceterum censeo ein.
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