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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 30.08.2003 : 19:04:54 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Elflein
[..] Dass jeder Wein ein "Terroir" habe, wie hier teilweise behauptet wird, ist selbstverständlich grob falsch. [...]
Hallo Werner,
stimmt, aber wer hat das wo behauptet?
Ciao Peter |
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Elflein
Advanced Member
  
Deutschland
880 Beiträge |
Erstellt am: 30.08.2003 : 19:16:34 Uhr
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Hallo Peter,
wenn ich mich richtig erinnere, der Chefredakteur eines großen Weinmagazins, im Forum von wein-plus.de - erinnerst du dich noch an die Diskussion?
Viele Grüße Werner |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 30.08.2003 : 19:22:56 Uhr
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aber doch nicht hier, wie Du behauptet hast. Ich und alle anderen Mitglieder hier kennen sicher nicht alle wo auch immer geführten Diskussionen.
Aber der Herr Chefradakteur kann das ja noch nachholen, gell Sam .
Ciao Peter |
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Elflein
Advanced Member
  
Deutschland
880 Beiträge |
Erstellt am: 30.08.2003 : 19:47:26 Uhr
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Hallo Peter,
irgendwo meinte ich noch, dies herauszulesen, aber ich bin zu faul, alle Seiten noch einmal durchzugehen. Is ja auch egal.
Viele Grüße Werner
An alle, die es interessiert: Die Laible-Auslese ist jetzt alle! |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 30.08.2003 : 22:28:20 Uhr
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tja, das war dann sowas wie 'selektive Wahrnehmung', das erklärt einiges .
Ciao Peter |
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Dirk Würtz
Advanced Member
  
Deutschland
302 Beiträge |
Erstellt am: 31.08.2003 : 11:51:18 Uhr
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Moin, moin,
hier nun ein Paradebeispiel für einen Heimatwein. Gestern Abend getrunken (u.a. ) 1971 Mouton Rothschild, Magnum Kein großer, aber tolle Frucht(reife Johannisbeeren, etwas Kirsch und zarte Rauchtöne), kräftig und klar im Ausdruck, Andeutung von Minze und schöne Säure. Mouton eben Das ist nun einmal die große Kunst, selbst in einem eher schlechteren Jahr einen so eindeutig zuzuordnenden Wein auf die Flasche zu bringen.Perfekt, ich wollte ich könnte sowas!!!
Gruss aus dem heute sonnigen Rheinhessen
Dirk Würtz |
Gruss aus Rheinhessen Dirk Würtz
http://wuertz-wein.de |
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Thomas Deck
Advanced Member
  
Deutschland
310 Beiträge |
Erstellt am: 31.08.2003 : 16:16:24 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: frederik
Wie aber macht ein Winzer den Volnay- oder den Pommard-Stil? Längere Maischestandzeiten usw. beim letzteren?
So was in der Art, da bin ich mir ziemlich sicher. Manche sagen das auch explizit. Andere machen es vielleicht nur unbewusst. Jeder Most hat nach dem Pressen eine andere Beschaffenheit. Der Winzer stellt die Beschaffenheit fest und entscheidet dann individuell, wie vergoren wird. Damit wird der Volnay schon anders vergoren als der Pommard. Die Unterschiede im Ausgangsmost sind vielleicht minimal und nur für den Winzer erkennbar. Bei der weiteren Verarbeitung vergrößern sich die Unterschiede, am Ende sind sie sogar für den Kunden erkennbar. Aber nur, wenn fast alle Winzer nach der gleichen Philosophie arbeiten und es genügend Bücher gibt, die dem Kunden das alles erklären, idealerweise mit dem Hinweis, dass das schon die Mönche im 11. Jahrhundert so gemacht haben. Wenn dann noch wie z.B. bei Clos de Tart ein Teil des mittelalterlichen Kelterhauses samt uralter Presse restauriert wird, darf der Wein schon wieder 7 Euro mehr kosten (2002 vs. 2001). Das ist der Mythos Burgund. 
Thomas Deck
PS: Unterschiede wie z.B. zwischen Pommard und Volnay fangen vermutlich schon in der Weinbergsarbeit an. Trauben schmecken geringfügig unterschiedlich, also unterschiedliche Erntezeitpunkte. Oder Volnay wird immer früher geerntet, weil der Wein „femininer“ zu sein hat. Das ist jetzt vereinfacht ausgedrückt und im Detail vielleicht falsch, aber das Prinzip wird hoffentlich klar.
Positiv ausgedrückt: Der Winzer arbeitet das Terroir heraus. Negativ ausgedrückt: Der Winzer manipuliert den Wein nach seinem Gutdünken und nennt das dann „Terroir“. |
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Thomas Deck
Advanced Member
  
Deutschland
310 Beiträge |
Erstellt am: 31.08.2003 : 16:19:18 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Elflein
[2002er Rieslinge des St. Urbans-Hof] Jeder Lagenwein zeigte in unverwechselbarer Weise seine Herkunft. Die Rieslinge aus der Leiweiner Laurentiuslay fielen durch ihre Mineralität auf, der Ockfener Bockstein brillierte mit den für ihn - wie ich heute weiß - typischen Stachelbeeraromen, und die rotbeerigen Cassisaromen sind ohnehin ein klares Erkennungszeichen für das Piesporter Goldtröpfchen. Und obwohl 2002 ein völlig anderer Jahrgangstyp ist, als 2001, konnte ich in den meisten Fällen die Lage erkennen. Bei denen, wo ich es nicht erkennen konnte, gab es hierfür einen triftigen Grund.
Hallo Werner,
wie Patrick Johner richtig bemerkt, kann die von dir wahrgenommene Lagentypizität auch andere Gründe haben: Alter der Rebstöcke, vielleicht sogar unterschiedliche Klone, unterschiedliche Arbeit im Weinberg, Kellerarbeit, etc. Woher willst du den wissen, ob der Winzer z.B. nicht unterschiedliche Hefen genommen hat? Oder unterschiedliche Gärtemperaturen? Ich mache jede Wette, dass du nichts mehr erkennen würdest, wenn im nächsten Jahrgang der Wein von einer komplett anderen Mannschaft erzeugt werden würde.
Ich bin ein großer Fan des Terroir-Gedankens, aber Misstrauen ist immer angebracht. Im Übrigen macht das Herausschmecken des Terroirs immer Spaß, selbst wenn es nur eingebildet ist. 
Thomas Deck |
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Thomas Deck
Advanced Member
  
Deutschland
310 Beiträge |
Erstellt am: 31.08.2003 : 16:23:53 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: pvech
aber doch nicht hier, wie Du behauptet hast. Ich und alle anderen Mitglieder hier kennen sicher nicht alle wo auch immer geführten Diskussionen.
Aber der Herr Chefradakteur kann das ja noch nachholen, gell Sam .
Ciao Peter
Nach meinem Verständnis hat jeder Wein Terroir, es ist nur selten wahrnehmbar. Selbst die Liebfrauenmilch wäre analytisch anders beschaffen, wenn man die Rebstöcke um 300 km versetzen würde. Ob das jemanden interessiert, ist eine andere Frage.
Thomas Deck |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 31.08.2003 : 18:05:43 Uhr
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Hallo Thomas,
da bin ich ganz anderer Ansicht, die meisten Weine haben kein Terroir, die vielen zusammengepanschten Chardonnays, Merlots, Syrahs etc., aus Trauben unterschiedlicher Herkunft zum 3,99 Wein kreiert. Terroir setzt IMO folgendes voraus: - erkennbare Herkunft,
- erkennbarer Jahrgang,
- idealerweise erkennbare Visitenkarte des Betriebs,
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und eine gewisse Basisqualität. Viele Weine könnten Terroir haben, die wenigsten haben es. Auch wenn ich ein absoluter Anhänger von Terroirweinen bin, sehe ich es übrigens wertfrei, es gibt viele sehr gute Weine, die ohne jegliches Terroir auskommen.
Ciao Peter |
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Thema  |
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