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Weinreporter
Administrator
    
Deutschland
7008 Beiträge |
Erstellt am: 02.07.2009 : 23:07:43 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Der76er
... und die Liste der "Aussteiger" wird langsam länger...
Trotzdem wird das ein gewaltiger Rohrkrepierer.
Vor allem dann, wenn man nicht mit einer Zeile erwähnt wird, ist das ein ganz toll mutiger Boykott. Gruss Mario Scheuermann |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 02.07.2009 : 23:31:20 Uhr
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Hallo Mario,Zitat: Original erstellt von: Weinreporter
Zitat: Original erstellt von: Der76er
... und die Liste der "Aussteiger" wird langsam länger...
Trotzdem wird das ein gewaltiger Rohrkrepierer.
Fragt sich nur für wen? Für die Revoluzzer oder für Diel / Payne?Zitat: Vor allem dann, wenn man nicht mit einer Zeile erwähnt wird, ist das ein ganz toll mutiger Boykott.
Wenn "man" gleich mit einem beträchtlichen Teil der Winzerschaft ist, ist das das Ende von der beinahe monopolistischen Stellung des GaultMillau-Führers in D. Wenn nicht mehr. Die Unterzeichner werden weiter gute Weine machen und diesen auch verkaufen, wetten?
Ciao Peter |
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Weinreporter
Administrator
    
Deutschland
7008 Beiträge |
Erstellt am: 02.07.2009 : 23:43:35 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: pivu Wenn nicht mehr.
Da bin ich mir ziemlich sicher, wenn auch in einer anderen Richtung. Ich glaube es wird für einige der Winzer böse enden und sie werden deshalb Rückzieher machen.
Einer ist dabei seinen Betrieb zu verkaufen, ein anderer hat seit Jahren keinen bemerkenswerten Wein mehr gemacht, einer wird im Gault Millau nichtmal erwähnt, zwei, drei hängen bereits jetzt total am US-Tropf, einige glauben hier so Hühnchen rupfen zu können usw. usw....
Derart heterogene Seilschaften sind zum Zerbrechen verurteilt. Ich würde jedenfalls mit solchen Kameraden keinen Gletscher queren wollen Gruss Mario Scheuermann |
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Weinreporter
Administrator
    
Deutschland
7008 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 00:19:12 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: pivu Die Unterzeichner werden weiter gute Weine machen und diesen auch verkaufen, wetten?
Fragt sich angesichts fehlender Bewertungen nur an wen und zu welchem Preis? Gruss Mario Scheuermann |
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Schönleiten
Administrator
   
Österreich
3722 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 08:32:11 Uhr
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Ich vermute, es wird für beide Seiten unangenehm enden - die Winzer verlieren an Bekanntheit, was sich zumindest langfristig auch für die "abgehobensten" bemerkbar machen wird. Und der Guide dürfte dramatisch an Bedeutung verlieren, wenn die berühmtesten Winzer nicht mehr vertreten sind.
Die Aufforderung, Weingüter und Weine gar nicht mehr im Guide zu erwähnen, ist wohl eher theatralisch gemeint, da rechtlich sicher nicht durchsetzbar.
Trotzdem kann ich mir kaum vorstellen, wie ein "Rückzieher" einer der beiden Seiten aussehen soll, ohne sich absolut lächerlich zu machen ...
Grüße, Gerald
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Weinreporter
Administrator
    
Deutschland
7008 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 08:48:18 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Schönleiten Und der Guide dürfte dramatisch an Bedeutung verlieren, wenn die berühmtesten Winzer nicht mehr vertreten sind.
Hallo Gerald, wer sagt denn dass dies so kommen wird? Die Redaktion ist völlig frei zu schreiben und zu bewerten, was und wie sie will. Sich die Weine zu beschaffen ist doch nun wirklich ein Kinderspiel. Und gegen einen sachlichen Eintrag lässt sich kaum angehen.
Jedenfalls hat der Gault Millau jetzt schon eine schier unbezahlbare PR durch Aktion bekommen und diese wird uns durch ganze Sommerloch begleiten. Gruss Mario Scheuermann |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 08:57:44 Uhr
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Hallo Mario,
Sie haben nicht zufällig Anteile am Christian Verlag ?
Ciao Peter |
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pivu
Senior Member
   
Österreich
3350 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 09:23:51 Uhr
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Bin ich eigentlich der einzige, der hier Parallelen zum jüngsten Formel 1-Aufstand sieht? Wer dort letztendlich gewonnen hat, ist ja hinlänglich bekannt. Wie sieht's beim Boxen aus, auch dort gibt's nicht einen, sondern mindestens 4 Verbände. Selbst im deutschen Fußball muss die DFL sich mit den Großen und Mächtigen aus Bayern arrangieren, um sich nicht selbst abzuschaffen.
So seh' ich auch ein "Überleben", noch besser wär' eine Art Relaunch, des GM in D nur mit überdachten Spielregeln, die mit den Winzern abgestimmt sind. Und einen Max Mosley als Bauernopfer wird man beim GM auch noch finden. Vielleicht sogar deren 2 .
Es lebe das Sommerloch Peter |
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jkl
Senior Member
   
Deutschland
3516 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 09:24:20 Uhr
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Für mich ist der GM völlig bedeutungslos. Zufällig (oder nicht) sind in der Liste einige Weingüter vertreten, dernen Weine ich in jedem Jahr kaufe. Und wie wir alle wissen, verlieren die Printveröffentlichungen, auch im Weinbereich, immer mehr an Bedeutung. Wenn ich mir das aktuelle Vinum anschaue, weiß ich langsam wirkich nicht mehr warum ich es noch abboniert habe. Es ist so dünn geworden, wie eine Tageszeitung in der Sommersaurengurkenzeit.
Also was solls, die Weine der "abtrünnigen" Weingüter werden sich auch ohne GM verkaufen.
Jürgen |
What have you done today to make you feel proud?
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asdfgr
Advanced Member
  
Schweiz
112 Beiträge |
Erstellt am: 03.07.2009 : 09:29:57 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Weinreporter
Endlich hat mal ein Verlag klar gemacht, dass man nicht ohne weiteres und ohne Endgeld Nutzungsrechte in Anspruch nehmen darf, in dem man Bewertungen, Logo etc. in Preislisten, auf Webseiten ungefragt für das eigene Marketing benutzt. Gruss Mario Scheuermann
Ich kann ihre Logik nicht ganz verstehen Herr Scheuermann. Letztlich profitieren doch beide Seiten von solchen Arrangements, die Weinkritik kann ohne die Winzer nicht leben und die Winzer nicht ohne Weinkritiker.
Für mich als Konsumenten bedeutet das nur eins - solche "Guides" sind wirtschaftlich stark mit den Objekten die sie bewerten verflochten. Conflicts of interest. Wo bleibt hier die unabhängige Bewertung ? Das stinkt doch gewaltig, mir war das bisher nicht so bewusst.
Und zu dem Argument dass der GM sich die Weine ja auch so besorgen könnte um sie zu bewerten: macht er aber nicht. Wenn die nur einen Bruchteil der bewerteten Weine kaufen müssten wären sie finanziell schon weit weniger rentabel.
Mit besten Grüssen Christian
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