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Schönleiten
Administrator
   
Österreich
3733 Beiträge |
Erstellt am: 04.02.2010 : 10:59:54 Uhr
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Wie ja schon an verschiedener Stelle zu lesen war, plant das österreichische Falstaff-Magazin den Sprung auf den deutschen Markt. Dabei ist das Magazin auch optisch und inhaltlich deutlich verändert worden, ich habe die erste Ausgabe "im neuen Gesicht" vor einigen Tagen erhalten.
Ehrlich gesagt bin ich aber nicht sehr angetan von den Änderungen, zum Beispiel:
- gegenüber 06/2009 ist die Seitenzahl fast gleich geblieben, das Heft ist aber viel dicker (anderes Papier, fast wie Karton) - das Heft ist nun so breit, dass es nicht mehr in die bisher von mir verwendeten Zeitschriftensammelboxen passt - der Fließtext ist meiner Ansicht nach viel schlechter als früher lesbar - dazu ist streckenweise jede zweite Seite Werbung. Gut für den Verlag (Anzeigeneinnahmen), zum Lesen aber kein richtiges Vergnügen.
Ich habe meine Kritikpunkte schon an die Redaktion geschickt und bin neugierig ob bzw. welche Antwort ich bekomme.
Hat jemand auch schon das neue Format gesehen und wie gefällt es euch?
Grüße, Gerald |
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djn-vienna
Senior Member
   
Deutschland
1297 Beiträge |
Erstellt am: 04.02.2010 : 14:41:48 Uhr
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Hallo Gerald,
bis jetzt gibt es nur die österreichischen Ausgaben. Die deutsche kommt nun erst im Herbst auf den Markt anstatt Anfang diesen Jahres. Habe gestern ein Abo abgeschlossen und bin schon auf die erste "neue" Ausgabe gespannt. Davor habe ich viele Hefte gelesen und ich lese es von allen Weinmagazinen am gernsten. Liegt wahrscheinlich auch am großen Gourmet-Teil. Mehr kritisches und etwas realistischere Punktevergaben würde ich mir beim Thema "österreichischer Wein" wünschen.
Viele Grüße
Daniel
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-Wegen meiner Weinleidenschaft hatte ich kein Geld mehr für die Miete und musste in einen Keller ziehen- aber in was für einen Keller!!!- |
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olifant
Senior Member
   
Deutschland
1079 Beiträge |
Erstellt am: 09.02.2010 : 15:14:24 Uhr
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Zitat: Original erstellt von: Schönleiten
Ehrlich gesagt bin ich aber nicht sehr angetan von den Änderungen, zum Beispiel:
- gegenüber 06/2009 ist die Seitenzahl fast gleich geblieben, das Heft ist aber viel dicker (anderes Papier, fast wie Karton) - das Heft ist nun so breit, dass es nicht mehr in die bisher von mir verwendeten Zeitschriftensammelboxen passt - der Fließtext ist meiner Ansicht nach viel schlechter als früher lesbar - dazu ist streckenweise jede zweite Seite Werbung. Gut für den Verlag (Anzeigeneinnahmen), zum Lesen aber kein richtiges Vergnügen.
Hallo Gerald,
dieser Kritik kann ich mich unumwunden anschliessen. Im neuen Format und dem dicken Papier kann man wirklich keine Verbeserung erkennen. Über das Layout als solches kann man natürlich trefflichst diskutieren. |
Grüsse
Ralf |
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Schönleiten
Administrator
   
Österreich
3733 Beiträge |
Erstellt am: 23.03.2010 : 08:55:07 Uhr
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Hallo,
ich habe meine Kritik ja direkt an den Verlag geschrieben und eine sehr nette Antwort vom neuen Geschäftsführer Klaus Buttenhauser erhalten.
Die Schrift wurde für bessere Lesbarkeit bereits in der Ausgabe 02/2010 verändert (kommt mir zumindest so vor), wegen der Überbreite sollen eigene Zeitschriftenboxen produziert werden - wann diese verfügbar sind, ist aber noch nicht bekannt.
Trotzdem, auch nach dem zweiten Heft bin ich noch immer nicht restlos begeistert. Einerseits werden die weinbezogenen Artikel immer weniger auf Kosten anderer Themen (insb. Restaurants) und bei denen, wo es tatsächlich noch um Wein geht, scheint inzwischen der Großteil nur mehr Promotion zu sein - auch interne, z.B. viele Seiten zur Bewerbung von Falstaff-Leserreisen.
Andererseits kommt mir - rein subjektiv - vor, dass die Beiträge zu Wein auch inhaltlich verflachen. Neben zugegebenermaßen sehr schönen Fotos ist man nach Lesen des Textes irgendwie nicht klüger als zuvor .
Im Moment passt die Zeitschrift meiner Meinung nach besser zum nervösen Blättern ins Wartezimmer beim Zahnarzt als zur genauen Lektüre für einen engagierten Weinfreund. Aber vielleicht braucht die (neue?) Redaktion ja nur noch ein paar Ausgaben Zeit, um sich richtig zu finden ...
Grüße, Gerald |
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